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Die Schnecken sind weg!

Fahndungsaufruf im Asthaufen

Seit Wochen verschwinden rund um den Asthaufen Nacktschnecken. Nun wurde ein Verdächtiger auf frischer Tat erwischt: ein Igel. Auf dem Beweisfoto macht er sich gerade an einer Nacktschnecke zu schaffen. Doch der Igel ist nicht allein: Laufkäfer, Glühwürmchen, Spitzmäuse, Frösche, Kröten, Molche, Blindschleichen und Vögel könnten ebenfalls beteiligt sein. Der Asthaufen bietet ihnen Verstecke, Nahrung und Schutz im Winter. Die Ermittlungen laufen.

Statisten im Asthaufen: Igel, Spitzmäuse, Wiesel, Blindschleichen, Erdkröten, Frösche, Molche, Wildbienen, Käfer, Asseln, Spinnen und Schnecken

Polizeibericht: Betrunkener Falter auf Blumenwiese gesichtet

Am Dienstagmorgen meldete die Gartenpolizei einen auffällig taumelnden Falter auf der Blumenwiese. Der Verdächtige kollidierte mit mehreren Blüten, sogar Löwenzahnsamen flogen davon. Alkohol- und Drogentest: negativ. Im Blut fand sich nur sehr viel Zucker. Offenbar hatte der Falter einfach zu viel Nektar erwischt. Er wurde freigelassen, die Blumenwiese bleibt unter Beobachtung.

Statisten einer Blumenwiese: Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen, Käfer und Heuschrecken
 
 

Sichtungsbericht: Sensation im Kies

Im Kies wurde nach langer Zeit wieder eine Ödlandschrecke gesichtet. Das seltene Tier gilt als stark gefährdet, entsprechend gross war die Aufregung. Kaum hatte sich die Nachricht verbreitet, standen schon die ersten Gaffer bereit: mehrere Stieglitze beobachteten das Spektakel aus sicherer Entfernung. Die Ödlandschrecke blieb gelassen und hüpfte weiter. Ob sie dauerhaft zurückkehrt oder nur kurz vorbeischaute, bleibt offen.

Statisten in der Ödlandschrecken-Sichtung: Heuschrecken, Wildbienen, Grabwespen, Laufkäfer, Spinnen und Eidechsen

Steinhaufen – bitte nicht stören

Ungewöhnlich viele Bewohner in einem Haufen Steine gesichtet.

Was wie ein harmloser Steinhaufen aussieht, ist ein kleines Mehrfamilienhaus im Naturgarten. Eidechsen sonnen sich auf warmen Steinen, Blindschleichen und Kröten verschwinden in Spalten, Wildbienen, Käfer und Spinnen finden Schutz. In den unteren Etagen wohnen auch Igel, Mäuse und Hermeline. Eines davon schläft gerade friedlich im Steinhaufen und möchte bitte über Mittag nicht gestört werden! So wird aus Geröll ein wertvoller Lebensraum.

Statisten im Steinhaufen: Eidechsen, Spinnen, Käfer, Wildbienen und Hummeln

Polizeibericht im Nutzgarten: Laufkäfer unter Mordverdacht

Im Nutzgarten wurde eine verdächtige Schneckenspur entdeckt. Im Mittelpunkt: ein leeres Schneckenhaus, dessen Bewohnerin vermisst wird. Die Ermittler fanden deutliche Bissspuren und haben einen Höckerstreifen-Laufkäfer im Visier. Seit Wochen verschwinden Nacktschnecken, nun gibt es endlich eine heisse Spur. Der Verdächtige wurde befragt, schwieg jedoch und lief davon. Die Ermittlungen laufen weiter.

Statisten im Laufkäfer-Krimi: Laufkäfer, Schnecken, Spinnen, Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen und Wildbienen

Einsturzgefahr im Sandarium

Wildbiene Brummhilde schon wieder in Lebensgefahr

Dramatische Szenen im Sandarium: Wildbiene Brummhilde entgeht nur knapp dem Einsturz ihres Heims. Der Grund: zu lockerer Sand mit zu wenig Lehm. So brechen mühsam gegrabene Gänge ein und gefährden die Brut. Die Lösung: lehmhaltiger Sand an einem trockenen, sonnigen Standort. Dort bleibt alles stabil, warm und perfekt zum Graben. Also: Sand richtig wählen, Einsturz verhindern, Wildbienen retten. Denn Ihr Naturgarten kann mehr als nur schön aussehen.

Statisten in Brummhildes Sandarium: Wildbienen, Grabwespen, Sandlaufkäfer, Ameisen und weitere bodenbewohnende Insekten

Unfallprotokoll: Libelle kracht in Rohrkolben

Heute Mittag kam es am oberen Bachlauf zu einem spektakulären Unfall: Eine Jung-Libelle raste in den Rohrkolben und schleuderte Samen durch die Luft. Feuerwanzen räumten die Unfallstelle, Doktor Käfer stellte nur Kratzer fest. Kurz darauf flog die Libelle weiter. Am Teich ist immer Betrieb: Frösche, Molche, Wasserläufer und Libellenlarven nutzen ihn, Vögel trinken und baden, Igel und Fledermäuse kommen nachts vorbei.

Statisten am Teich: Frösche, Molche, Libellen, Wasserläufer und Wasserkäfer

Sichtungsbericht: Der schreckliche Sven macht Mittagspause

An einer Trockenmauer wurde heute eine Mauereidechse gesichtet. Der schreckliche Sven hatte es sich auf einem warmen Stein gemütlich gemacht und gönnte sich offenbar eine ausgiebige Mittagspause. Selbst Kellerasseln, die unter und auf ihm unterwegs waren, konnten ihn nicht stören. Ob Sven geschlafen hat oder einfach keine Lust auf Bewegung hatte, bleibt offen. Sicher ist: Eine Trockenmauer bietet Wärme, Verstecke und ideale Plätze für kleine Gartenbewohner.

Statisten in der Trockenmauer: Eidechsen, Wildbienen, Spinnen, Schnecken und Moose

Hummeln – Abendmahl am Futtertrog

Wenn die Hummeln im Frühling aus dem Winterschlaf kommen, haben sie vor allem eines: Hunger. Gut, wenn dann schon Weiden blühen. Ihr Nektar liefert Zucker, ihre Pollen geben Kraft fürs neue Hummel-Jahr. Für die kleinen Brummer ist die Weide die erste Tankstelle im Garten. Wer Weiden pflanzt oder stehen lässt, serviert früh im Jahr ein echtes Abendmahl – und macht seinen Naturgarten zum wertvollen Startpunkt für Hummeln, Wildbienen und andere frühe Gäste.

Statisten in Hummels Abendmahl: Hummeln, Wildbienen, Honigbienen, Schwebfliegen und frühe Schmetterlinge

Polizeibericht: Grosse Schlägerei in der Wildhecke

In der Wildhecke kam es am frühen Morgen zu einer heftigen Auseinandersetzung. Krähe, Star, Wacholderdrossel und Singdrossel gerieten aneinander; Beeren flogen als Wurfgeschosse durch die Luft. Beim Eintreffen der Gartenpolizei waren alle Beteiligten verschwunden. Vermutet wird ein Streit um Futter und die besten Plätze. Wer eine Wildhecke pflanzt, schafft Nahrung, Schutz und Nistplätze – und manchmal eben auch beste Gartensatire.

Statisten in der Schlägerei: Amseln, Stare, Drosseln, Finken, Meisen, Rotkehlchen, Heckenbraunellen und zahlreiche Insekten

Ihr Naturerlebnisgarten – unsere Leidenschaft

Im Naturerlebnisgarten ist immer etwas los: Während Wildbiene Brummhilde ihr Zuhause im Sandarium baut, macht Eidechse Sven auf der warmen Trockenmauer Mittagspause. Am Teich kracht eine junge Libelle in den Rohrkolben, in der Wildhecke streiten Vögel um die besten Beeren und im Asthaufen ermittelt die Gartenpolizei wegen verschwundener Schnecken. Was auf den Bildern mit viel Humor erzählt wird, zeigt, wie lebendig ein naturnaher Garten sein kann. Blumenwiesen, Wildhecken, Teiche sowie Stein-, Sand- und Astshaufen bieten zahlreichen Tieren Nahrung, Schutz und wertvolle Rückzugsorte. Gleichzeitig entsteht für Sie ein abwechslungsreicher Garten, in dem es das ganze Jahr über Neues zu entdecken gibt.

Doch ein Naturerlebnisgarten ist nicht nur ein Zuhause für Tiere und Pflanzen. Er ist auch ein Rückzugsort für den Menschen: ein Ort zum Durchatmen, Entspannen und Geniessen. Denn wo sich Tiere und Pflanzen wohlfühlen, fühlt sich auch der Mensch wohl. Beim Morgenkaffee, beim Spielen mit den Kindern oder an einem ruhigen Sommerabend lässt sich der Garten mit allen Sinnen erleben und wird zum persönlichen Lieblingsplatz.

Und genau hier kommen wir ins Spiel: Wir verbinden Natur, Gestaltung und handwerkliches Können und schaffen für Sie einen Garten, der nicht nur schön aussieht, sondern lebt. Einen Ort zum Entdecken, Beobachten und Geniessen – für Sie, Ihre Familie und die vielen kleinen Bewohner Ihres Gartens.